Es gibt keine Täterpsyche – aber gibt es Wir und Sie-Gruppen?

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“Es gibt keine „Täterpsyche“. Die Täter der NS-Diktatur waren ganz normale Menschen, die durch soziale Dynamiken langsam in die Lage versetzt wurden, schreckliche Verbrechen zu begehen, die für sie allerdings notwendig und richtig erschienen. Jeder Mensch läuft Gefahr, solchen Dynamiken zu erliegen. Wer sich gegen sie wehren möchte, braucht viel soziale Nähe und psychische Autonomie.

Was du konkret umsetzen kannst:

Hinterfrage dein Verhalten.” (…)

~Harald Welzer aus Täter; Wie aus ganz normalen Menschen Massenmörder werden.

  • Autonomie und! soziale Nähe sind die Learnings, mehr denn je. Und zwei der wesentlichen Voraussetzungen für intrinsische Motivation, die dritte ist das Streben nach Kompetenz.

Gerade weil es verirrte Seelen gibt, können wir statt uns zu distanzieren, ebenso frei wählen, im Einklang mit unserer Essenz, landläufig unserem inneren ‘guten Kern’, statt ‘mit aller Gewalt’, lernen, wahre Bedürfnisse zu erfüllen. Die Kunst ist die Macht der Wahlmöglichkeiten zu meistern zum eigenen Wohle und! dem anderer.

No fight, no flight, no freeze. Aussteigen(d) aus dem Dramadreieck, (Täter, Opfer, Retter) sind wir frei.

Auf die Frage, wie kann das passieren?

“Der erste Schritt in diese Richtung ist immer die Bildung einer Wir- und einer Sie-Gruppe.” (…)

So werden leicht Feindgruppen geschürt.

Die Feststellung ‘Es wir nicht mehr gegrüßt’ war Anlass für eine Diskussion, dass bestimmte Gruppierungen auffällig sind am Beispiel Fahrradfahrer und offenbar je nach Typen ihrer Bikes grüßt man sich oder eben nicht (mehr)…?

Naja ‘unfreundlich’ und nicht grüßen mag im Vergleich harmlos sein, aber das sind einzelne Indizien ja meistens.

🙋🏼‍♀️👋🙂 Let’s keep greeting… and don’t take any or no reaction personally. 😉

Blinkist Empfehlung:

https://www.blinkist.com/en/share/insights/587e0002850310000464e951?referrer_token=b205dd8466a9

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