Erfolgreich interaktiv miteinander lernen & netzwerken

Lerngruppen

Social Learning & Kollaboration in geschützten Kreisen

Informationen, Wissen und Probleme gibt es mehr als genug, was wir daraus machen liegt an uns.

Lernen in Gruppen -
Was bringt das?

Learningfriends.club multilingual
Lernen in Gruppen
Lerngruppen

Ob allein als Einzelkämpfer oder in einer Lerngruppe mit anderen im Austausch - jede/r Einzelne hat auch in Bezug auf Nähe und Distanz individuelle Bedürfnisse.

Unser Bedürfnis nach mehr oder weniger Nähe oder Distanz variiert auch je nach Thema, Tagesform, Stimmung, insbesondere der Qualität unserer Kontaktmöglichkeiten usw.

Oft prägen uns Erfahrungen - Hast Du eher positive oder eher negative Erfahrungen gemacht mit anderen? - Lass die bisherigen ggfls. schlechten Erfahrungen nicht darüber bestimmen, wie Du künftig lernst, denn Du würdest wegen Deinem 'gebrannten Kind' eine der wichtigsten Ressourcen für erfolgreiches Lernen verschenken.

Von Lerngruppen kann enorm profitiert werden, natürlich nur, solange diese nicht mehr Fragen als Antworten produzieren oder in Konflikten eskalieren, sondern konstruktiv und funktional den eigenen Lernfortschritt fördern.

Wähle mit wem und wie
'Die Kunst der Kommunikation' entscheidet über Scheitern, Gelingen oder sogar sich gegenseitiges Bereichern und Begeistern.

Do's & Don'ts in Lerngruppen

Das Bedürfnis nach ‘gutem’ Kontakt kann nicht nur ein entscheidender Motivationsfaktor sein. Allein vom Lesen sammeln wir passives Wissen, aber auf das aktive Wissen kommt es an. Aktives Wissen kommt nicht vom Lesen, sondern vom Reden, laut aussprechen, sich mitteilen, diskutieren. Erst wenn wir etwas komplett verstanden haben, können wir es auch erklären und uns dauerhaft merken.

Ob uns etwas leicht oder schwer fällt, hängt vor allem davon ab, wie stark unser innerer Widerstand ausgeprägt ist. Wenn wir Widerstand verspüren lohnt es sich genau hinzuschauen, wogegen sträubt sich in mir etwas konkret? Was genau stört mich momentan? Das im Gespräch oder mit einem Mentor kann die Bremse lösen helfen und es flutscht wieder leichter.

Darüber hab ich einen etwas ausführlicheren Blog-Artikel veröffentlicht: “Lernen ist wie Sex. Wenn es trocken ist tut es weh – wenn es Spaß macht flutscht es“… Vera F. Birkenbihl (2010)

Homogenität oder bereichernde, dann auch konfliktanfälligere Heterogenität ist zu beachten. Daher gilt, je kleiner eine Lerngruppe ist, umso wahrscheinlicher und einfacher ist es diese harmonisch zu erleben. Größere Gruppen bringen mehr Perspektiven und Vielfalt ein, können dann auch mehr Bedarf bedeuten, diese konstruktiv zu gestalten. Es soll in diesem Zusammenhang auf die wichtige Funktion der ModeratorInnen oder ein/e professionelle/r MentorIn aufmerksam gemacht werden.

Wie gut kennt ihr Euch? Es lohnt sich, einander besser kennenzulernen, um zu verstehen wer wie am besten lernt, wer welche Stärken, wo Schwächen, welche Bedürfnisse jeder in der Gruppe hat.

Es ist wichtig klare Rahmenbedingungen zu vereinbaren. Wer übernimmt die Organisatoren Rolle? In welchem Intervall wollt ihr Euch in LiveMeetings treffen? Wer übernimmt welche Aufgaben? – berücksichtigt Eure Talente: Wem fällt was am leichtesten? So kann das Potenzial einer Gruppe und die Synergien maximal genutzt werden.

Klärt stets wie ihr verbleiben wollt, wann was weiter geht. Ohne fixe Termine tun sich viele schwer aktiv zu bleiben. Klärt was ihr wie braucht, um Euer Lernen so zu gestalten, dass es Euch nicht demotiviert, sondern wie ihr Eure Motivation fördern könnt – immer wieder aufs Neue!

Haltet Eure Gespräch fest, kommentiert, macht Notizen, teilt Lernerfolge… das hilft auch, wenn mal jemand verhindert ist am Ball zu bleiben. Ihr könnt auch später nachvollziehen und etwas wiederholen usw. Ihr könnt Euch enormen Aufwand teilen, indem ihr Euch bspw. abwechselnd darum kümmert, Lernmaterialien zu teilen.

Hier liegen häufige Streitpunkte verborgen – benutzt die Gruppen nicht  nur, um Euren Frust loszuwerden ‘Misery loves Company’, das kann auch mal nötig und wohltuend sein, achtet aber auch wieder auf konstruktive Ausrichtung. Klärt Erwartungen und gestaltet die Lernmethoden aktiv. Hier einige Anregungen:

  • Stille Arbeitsphasen mit anschließendem Vergleich der Ergebnisse
  • Offene Diskussion 
  • Phasen, in denen eine Person etwas erarbeitet und den anderen vorträgt 
  • Vorab Klärung, ob Aufgaben alle verstanden haben, gglfs. Informationsbeschaffung & Diskussion
  • Gegenseitiges wertschätzendes Feedback
  • Audio-Aufnahme von Lernstoff, um unterwegs anhören zu können
  • Erklärvideos erstellen und teilen und besprechen
  • Praxisbeispiele sammeln und sich darüber austauschen

Seid kreativ und lernt, wie ihr Euch immer besser unterstützen könnt. So kann eine Lerngruppe sehr fruchtbar und förderlich sein.

In der Ruhe liegt die Kraft. Denkt auch an Pausen, plaudert mal, macht einen Kaffee-Talk und redet auch über das Lernen. Wie geht es Euch damit – was fällt Dir leicht, womit hast Du Mühe? Hier können unterschiedliche Sichtweisen und Herangehensweisen auch sehr aufschlussreich und bereichernd sein.

Eine konstruktiv gestaltete Lerngruppe kann die Motivation steigern, das Tempo erhöhen und Stress reduzieren. Nicht allein mit all dem Stoff zu sein kann wohltuend sein. Unterschiedliche Charaktere und Vorgehensweisen können kritisch oder auch Horizont erweiternd sein. Es kommt immer auf das WIE an. Wie wird kommuniziert. Wie kann ich gut für mich und meinen Lernprozess sorgen? Wie können wir uns optimal unterstützen? Und bei Bedarf nimm Kontakt auf, Mentoring ist wundervoll.

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*‘Members only’ d.h. geschützte Gruppen sind nur für angemeldete Mitglieder sichtbar bzw. ‘hidden groups’ sind versteckte VERTRAULICHE Gruppen, die ausschließlich die Mitglieder dieser jeweiligen Gruppe/n sehen können.

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