Upgrade vs downgrade?

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Upgrade vs downgrade?

Die meisten Menschen begegnen mir in schweren Konfliktsituationen und Krisen ihres Lebens … idealerweise, um diese zu meistern und zu lernen, wie.

Ein Phänomen aus meiner Sicht ist, dass die meisten Menschen, vor allem Männer, warum auch immer sei mal dahingestellt, in einer Krise, in der Regel ein (mehr oder weniger plötzlicher) Verlust einer Person, Beziehung oder Job… daraus Konsequenzen ziehen und diese auf sich selbst beziehen. – mE ein Error!! und meist extrem erhellend schlagartig.

In einer Krise wird von diesen Menschen meist versucht, das Leid zu lindern, indem sie downgraden.

‘Ich muss ja nicht mehr Geschäftsführer sein, eine einfachere Stelle würde mir ja schon genügen’… ‘ich muss ja nicht wieder 300k verdienen, 100k wär ja schon fein’ … ‘ich muss ja nicht die wahre Liebe mit meiner Traumfrau leben, wer hat das schon, jemand sehr nettes, mir wohlgesonnenes sollte mich doch mehr als zufrieden stellen’…

… regelmäßig höre ich diese Downgrade Argumente. Und weißt Du was ich sage? – BULLSHIT.

Es wird mir dann meist etwas von Bescheidenheit etc erklärt… Übrigens nur ein anderer Ausdruck für meine weniger fein gewählte Wortwahl. 😉

Ich bevorzuge Tacheles zu reden. Um den heißen Brei machen wir lang genug ausgiebig, vor allem bei wirklichen Herzensangelegenheiten.

Solche Argumente basieren auf dem gezogenen Schluß, sich durch die Verlusterfahrung bestraft zu fühlen. So ein Quatsch, die Erziehung lässt grüßen. Ohweh.

Ich sehe in beinah all diesen Fällen, dass der Film weiter zurück gespult werden muss und da findet sich nahezu immer eine initiale Resignation…

…da wurde ein wahres Herzensanliegen torpediert, ein ursprünglicher inspirierter Plan durchkreuzt, ein großes Vorhaben attackiert, eine wahre Leidenschaft versucht zu vernichten usw. … und der/diejenige ist eingeknickt, hat aufgegeben und sich halt gefügt, vielleicht einen Ausweg, Plan B dann eher verschlimmbessert aus Trotz, vielleicht aus Panik, hoffnungsloser Verzweiflung…

Was folgt, war aufgeben, resignieren, sich selbst und die wahren Wünsche verleugnen, und dann letztlich halt downgraden.

Was bleibt, ist mehr als ein Verlust, das sind lediglich die logischen Konsequenzen.

Wir können jederzeit erkennen, Erkenntnis ist bekanntlich der erste Schritt zur Besserung. Wir können uns weiter Unwahrheiten erzählen und uns in Lügen verstricken oder wir können uns jederzeit erinnern… Wir können uns erinnern worum es wirklich ging und zack kehren die Lebensgeister wieder.

Wir verbrauchen nur Lebensenergie und manche sprechen von Karma, wenn wir von unserer Lebensaufgabe abgedriftet sind, auf Kurs mobilisieren wir unendliche Ressourcen und schaffen bisher Unmögliches, noch nicht Vorhandenes, bislang noch nicht Existentes.

Wo bist Du eingeknickt? An welcher Stelle hast Du resigniert?

Wir können alles ändern, im Nu, sobald wir Klarheit haben und uns entschließen, uns treu zu sein, komme was oder wer da wolle (zerstören).

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